Sonntag, 2. Oktober 2011

Sonntagssüß - ein Gedicht

                   
                             wird heut mit Sonnenlicht begrüßt.
                            Fehlt nur noch Kuchen zu dem Glück,
                               gern mit Apfel ein großes Stück.
                              Doch weil das Wetter ist so heiß,
                               wird aus dem Apfel mal ein Eis!
                      










Apfel-Eis


Zutaten:
150 g Apfel - vorbereitet gewogen
50 g Zucker
2 TL Vanillin-Zucker
Saft einer halben Zitrone
---
170 ml Milch
30 ml Sahne
1 Eigelb


Die geschälten und vom Kerngehäuse befreiten Apfelstücke klein geschnitten mit Zucker, Vanillin-Zucker und Zitronensaft in einen kleinen Topf geben. Zugedeckt in etwa 10 Minuten weich dünsten und anschließend pürieren.


- In einem zweiten Topf die Milch mit der Sahne und dem Eigelb unter ständigem Rühren aufkochen. Durch ein Teesieb zu dem Apfelpüree gießen und verrühren. Im Kühlschrank oder bereits im Tiefkühler etwa 1 Stunde abkühlen lassen.


- Die kalte Masse in die Eismaschine geben und je nach Gerät in ca. 35 Minuten zu Eiscreme rühren.

                                               
                                                   Essen 36-4
                                                  


Die sonntagssüssen Rezepte sammelt heute Katrin *wink* :-)
                     



Samstag, 1. Oktober 2011

"Zurück"

...mein momentaner Ohrflo-wurm :-)





          Flo Mega und S☼nnenschein *♥*... SCHÖNES WOCHENENDE!!!



Freitag, 30. September 2011

Ein Witz

"Das ist mir scheißegal wer dein Vater ist. So lange ich hier angel, latscht hier keiner über's Wasser!"
_


...derartiges trifft mein Humor-Zentrum :-))
Mit angeln habe ich allerdings gar nix am Hut, denn dafür braucht man Zeit und Zeit ist Geld. Beides ist bei mir nie ausreichend vorhanden.


Darum finden bei mir gerne preiswerte und schnelle Gerichte ihren Weg auf meinen Tisch... z. B. Fisch. Vorzugsweise am Freitag, auch wenn die Kids bis vor kurzen noch am liebsten Fischstäbchen auf ihren Tellern hatten. Irgendwann stellte mein Sohn völlig entsetzt fest: "Iiihhh, da ist ja Fisch drin!"
Ja, die Intelligenz hat das Kind von seinem Vater (meine hab ich schließlich noch ;-))


Seitdem darf Fisch auch ohne Panade serviert werden und am liebsten als Ragout mit Kartoffelpüree - die Zubereitung ist schnell und einfach...
praktisch ein Witz!







Fischragout mit Paprika


Zutaten:
1 große Zwiebel
2 rote Paprikaschoten
Öl
200 ml Gemüsebrühe
500 g Kabeljau-Filet
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
2 EL Ajvar - scharf (Paprikamus) 
etwas Schmand


- Die Zwiebel häuten und in feine Streifen schneiden. Paprikaschoten putzen, waschen und klein würfeln.


- In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Zwiebelstreifen und Paprikawürfel darin andünsten. Die Brühe angießen, Ajvar einrühren und die Pfanne mit einem Deckel verschließen. Das Gemüse bei milder Hitze 10-12 Minuten bissfest garen.


- In der Zwischenzeit das Kabeljau-Filet mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Dann in mundgerechte Stücke schneiden und die letzten 5 Minuten zu dem Gemüse in die Pfanne geben.


- Mit Schmand andicken, abschmecken und mit Reis oder Püree servieren. 




Donnerstag, 29. September 2011

Der Osterhase starb im Herbst



Ein Schoko-Hase, der es bis dato geschafft hatte, sich vor einer gefräßigen Teenie-Meute in einem Schrank versteckt zu halten, wurde gestern Opfer eines brutalen Lustmordes. Die Täterin, eine Hausfrau aus Niedersachsen, gestand  unmittelbar nach der Tat: "Ich konnte nicht anders, die Lust auf Süßes hat mich übermannt...". Dabei hielt sie die noch warmen, bis zur Unkenntlichkeit geschmolzenen Überreste, des immer lächelnden Hasen noch in der Hand. Das Strafmaß von mindestens 2 Kg Gewichtszunahme wurde sofort sichtbar verhängt. 
Hella S. verliess den Tatort Küche mit den Worten: "Ich bereue nichts!"







Schoko-Nuss-Brownies


Zutaten:
100 g Schokolade
100 g Butter
100 g Nuss-Nougat-Creme
30 g ganze Haselnusskerne
2 Eier
150 g Zucker
100 g Mehl


- Backofen auf 175° C (U: 160° C) vorheizen. Schokolade und Butter in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen und abkühlen lassen. Die Nuss-Nougat-Creme in die nur noch lauwarme Masse rühren.


- In der Zwischenzeit die Haselnusskerne mit einem Messer grob zerkleinern.


- In einer Rührschüssel die Eier mit einer Gabel verquirlen. Zucker und Mehl mit einem Schneebesen unterrühren.


- Die flüssige Schoko-Butter, sowie die Nuss-Stücke dazugeben und mit dem Schneebesen zu einem Teig verrühren.


- Den Teig in eine kleine Kastenform füllen (wenn keine Silikon-Form verwendet wird, sollte die Form mit Backpapier ausgelegt werden) und auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.


- Nach dem Backen in der Form erkalten lassen, herauslösen und in acht Stücke schneiden.





Mittwoch, 28. September 2011

Grün ist die Hoffnung

Nun ist er vorbei...dabei war er eigentlich gar nicht da, so richtig, hier in Niedersachsen... der Sommer. Vielleicht habe ich ihn auch nur verpasst... einen Moment nicht hingeguckt -zack- weg isser wieder. 
Keine üppigen Kräuter-Kübel auf dem Balkon... dieses Jahr - nix. Was gebraucht wurde, hatte der nette türkische Gemüsehändler... bundweise.
Nur ein einsames Basilikum-Töpfchen stand noch auf der Fensterbank. Die Blätter hingen bereits so tief wie meine Schultern. Es ist Herbst *seufz*, der sich zugegebenermaßen zur Zeit noch mal richtig ins Zeug legt, aber darauf folgt der Winter *grusel*!
Der nächste Sommer kommt *bestimmt* - ich bewahre mir die Hoffnung... in Öl konserviert.



Basilikum-Öl


Zutaten:
35 g Basilikum-Blätter
1-2 Knoblauchzehen
250 ml Olivenöl


 - Die Basilikum-Blätter in ein Sieb geben und 30 Sekunden im kochenden Wasser blanchieren. Unter kaltem Wasser kurz abspülen und gut ausdrücken. Mit dem Knoblauch und 100 ml Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Das restliche Öl unterrühren und in eine saubere verschließbare Glasflasche füllen.


Im Kühlschrank hält sich das Öl mehrere Wochen und verfeinert Salate, Tomate-Mozzarella, Pizza Margherita u. v. m.

Dienstag, 27. September 2011

Zitronenapfel

Diese Sorte war mir nicht bekannt, jedenfalls nicht bewusst, bis mir eine Kollegin einen ganzen Eimer dieser Früchte mitbrachte. Sie waren bereits vom Baum gefallen und wurden von mir dankbar adoptiert. Die Kids waren sich sofort einig: daraus wird Apfelmus.
Nun ist das ja keine große Sache, die unbedingt als Rezept festgehalten werden muss, aber ich klopf mir mal selber auf die Schulter, mit etwas Honig und echter Vanille ist das Mus traumhaft geworden - vielleicht lag es auch am Zitronenapfel!


Apfelmus mit Honig und Vanille


Zutaten:
2 Kg Äpfel
Zitronensaft
100 g Zucker
200 ml Wasser
2 EL Honig
1 Bourbon-Vanilleschote


*die Zutaten sind 'circa' -Angaben. Der Honig war z. B. ein schon kristallisierter Rest aus dem Glas.


- Die Äpfel schälen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Sofort in eine Schüssel mit Wasser legen, dem Zitronensaft beigegeben ist.


- Die Apfelviertel nach und nach aus dem Wasser nehmen und in kleine Stücke direkt in einen großen Topf schneiden. Wasser, Zucker und Honig dazugeben, verrühren und zum Kochen bringen.


- In der Zwischenzeit die Vanilleschote mittig halbieren. Jede Hälfte der Länge nach aufschlitzen und das ausgekratzte Mark, sowie die Schoten, zu den Äpfeln in den Topf geben.


- Alles ca. 15 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen, bis die Apfelstücke weich sind. Die Vanilleschoten-Stücke herausfischen und mit dem Pürierstab die Äpfel zermusen.


- Mit Hilfe eines Trichters das heiße Apfelmus in saubere Gläser mit Twist-off-Deckel füllen und verschlossen für 5 Minuten auf den Kopf drehen.
Oder das Apfelmus abkühlen lassen und in geeignete Behälter gefüllt tiefkühlen.




Montag, 26. September 2011

S☼NNTAG

Gestern hatte ich frei... unerwartet und erst am Samstag Abend erfahren. Küchenchef rief an: Plan-Änderung - die vielen Überstunden müssen eh minimiert werden.
Sonntag und ich konnte ausschlafen *yippie!*. Bin natürlich gewohnt früh wach geworden, um mich dann aber noch mal wohlig umzudrehen und eine weitere Runde Traum-Karussell zu drehen.
Und dann beim Aufstehen... S☼NNE. Der Tag machte seinem Namen alle Ehre... und ich mittendrin!
Zeit um sich mal näher im Spiegel zu betrachten und die wachsende Vielzahl grauer Haare und Falten zu entdecken... Sonnenlicht kann auch echt brutal sein *alterfalter*!
Mit einer Gesichts-Operation wollte ich mir den Tag nicht versauen, aber die grauen Fusseln sollten Farbe bekennen und wieder schwarzbraun werden, so wie der schwindende Rest der naturgelockten Pudelfrisur.
Und Trost mußte her... unbedingt *böserspiegel*! 
Die Haarfarbe-Einwirkzeit und die darauffolgende Wasch- und Kur-Aktion wurde für die Eis-Produktion sinnvoll genutzt (kalte Kalorien schmeckt frau nicht so raus *raffiniert*).
So, und nun hieß es: zurücklehnen, die Walle-Walle-Mähne *wuhaha* an der warmen Luft trocknen lassen und einen geschickten Bogen um den Ganzkörper-Spiegel machen... *schnurrr*






Cappuccino-Eis


Zutaten:
200 ml Milch
80 g feiner Zucker
2 g löslicher Espresso - Portionsstick
---
150 g Sahne
1 Eigelb


- Die gekühlte Milch in eine Schüssel geben. Zucker und Espressopulver einrühren und auflösen.


- Die Sahne in einem Messbecher mit dem Mixer fast steif schlagen und das Eigelb einrühren. Bei laufendem Mixer Espresso-Milch einlaufen lassen und diese Mischung für ca. 20 Minuten in den Tiefkühler stellen.


- Die gut durchgekühlte Masse noch einmal aufschlagen und dann für ca. 40 Minuten in die laufende Eismaschine geben.

Sonntag, 25. September 2011

1001 Nacht

...und noch ein paar Tage dazu mit einem syrischen Mann (siehe gestrigen Post) sind längst Vergangenheit. Ausgel(i)ebt, überlebt und abgehakt. 
Geblieben sind die süssen Erinnerungen (ja, die auch ;-)) an die sirupgetränkten orientalischen Köstlichkeiten.


Dieses Rezept habe ich zwar erst später entdeckt, aber so darf Syrien immer mal wieder an auf meinen Tisch.


Syrische Kataif-Pfannkuchen


Zutaten:


SIRUP:
150 ml Wasser
250 g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
---


TEIG:
150 g Mehl
1 TL Trockenhefe
2 EL Zucker
1 Prise Salz
200 ml warmes Wasser
Öl für die Pfanne
---


FÜLLUNG:
80 g Walnuss-Kerne
4 EL Zucker
2-3 EL Rosenwasser
etwas Zimt


- In einem Topf Wasser, Zucker und Zitronensaft 5 Minuten einkochen lassen.     Sirup beiseite stellen und abkühlen lassen.


- Das Mehl mit der Trockenhefe, Zucker und Salz unter Zugabe des Wassers zu einem Teig verrühren. Diesen abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.


- In der Zwischenzeit die Walnuss-Kerne mit einem Messer zerkleinern. Mit Zucker, Rosenwasser und Zimt vermischen.


- Eine kleine Pfanne mit Öl auspinseln und bei mittlerer Hitze erwärmen. Nach und nach aus dem Teig Pfannkuchen backen, die nicht gewendet werden, sondern nur von einer Seite leicht bräunen sollen. Pfanne zwischendurch immer wieder auspinseln.


- Sofort nach dem Backen den Pfannkuchen aus der Pfanne nehmen, etwas Füllung auf eine Hälfte der Oberseite geben und überklappen. Die Ränder andrücken und mit Sirup beträufelt servieren.


Quelle: GU Rezept 





Samstag, 24. September 2011

Wadamahada

Nein, ich bin nicht mit dem Kopf auf die Tastatur gefallen, sondern mußte an einen alten Witz denken: 


Glatze auf arabisch? Wadamahada (wa(r) da ma(l) ha(ar) da) *brüller*


Wie kam ich eigentlich auf den bekloppten Gedanken? Ach ja...
nach meiner Scheidung war ich drei Jahre mit einem Syrer liiert und mit ihm zog auch die Neugier auf die orientalische Küche ein.
Und das erste Rezept, dass ich seiner Mutter abgeguckt habe (sie sprach leider kein deutsch) war: 


Muhammara


Zutaten:


1 Scheibe Vollkorn-Toastbrot
150 g Walnusskerne
1,5 - 2 EL Tomatenmark
3 EL Granatapfelsirup
1/2 - 1 TL Chiliflocken, scharf
1 TL Kreuzkümmel
1 Prise Salz


Die Toastscheibe rösten, abkühlen lassen, entrinden und klein würfeln.


In einem elektrischen Zerkleinerer die Walnusskerne mit den Toastwürfeln fein zermahlen (eventuell in zwei Schüben). In eine Schüssel geben und mit Tomatenmark, Granatapfelsirup, Chiliflocken und Kreuzkümmel zu einer homogenen Paste verrühren. Mit etwas Salz abschmecken.


Wird mit Fladenbrot gegessen, passt aber auch wunderbar zu Ziegenkäse!



Freitag, 23. September 2011

KOCHEVENT - Herbst vegetarisch


Ich ernähre mich zwar nicht zwingend vegetarisch, komme aber sehr gut ohne Fleisch aus - Frau halt :-)


Beim Stichwort *Herbst* fallen mir spontan einige Rezepte ein, aber bei näherem Hinsehen war davon tatsächlich keins fleischlos.
Lange gegrübelt fiel dann die Entscheidung wie die Blätter vom Baum:


Mein KOCHEVENT-BEITRAG ist eine




Sauerkrautsuppe mit Feta


Zutaten: 

  • 500 g Sauerkraut 

  • - aus der Dose oder Tüte -
2 Zwiebeln
1-2 TL Paprikapulver - edelsüß
800 ml Gemüsebrühe
1 EL Thymian - gerebelt
1 Ecke = 50 g Sahne-Schmelzkäse
100 g Frischkäse
Salz
Pfeffer - frisch gemahlen
100 g Feta

- Sauerkraut in einem Sieb abtropfen lassen, etwas ausdrücken und mit dem Messer kleiner schneiden.

- Die enthäuteten Zwiebeln würfeln und in einem Topf  mit wenig Wasser (ca. EL) andünsten. Sauerkraut dazugeben und etwas mitdünsten lassen.
Das Paprikapulver überstäuben und mit der Brühe ablöschen. 
Alles einmalaufkochen, Thymian unterrühren und bei geschlossenem Deckel und milder Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

- Schmelz- + Frischkäse einrühren und weitere 10 Minuten sanft garen. Mit Salz und Pfeffer würzen und kurz vor dem Servieren den zerbröckelten Feta unter die Suppe rühren.

ANMERKUNG: Auch wenn Sauerkraut und Feta zunächst eine ungewöhnliche Kombination sind, die Suppe schmeckt sehr gut - seid mutig :-)








Liebe Grüße an Franzi und Anna! :-)                
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