Mittwoch, 5. Oktober 2011

Baum gepflanzt!

Bei Kerstin (Blog: Verboten gut!) habe ich von dieser Aktion gelesen und mich für eine Blog-Eiche entschieden :-)


Mein Blog hat eine Eiche gepflanzt.








                                               smilie_out_091.gif

Meute-Beute

Wer Kinder hat weiß, dass es selten nur die eigenen sind, die sich in der Wohnung tummeln. Hier chillen ständig irgendwelche Freunde und egal ob XBox-Freak oder puZi (=pubertierende Zicke)... auf Kuchen, Kekse & Co stehen sie alle - die Süßen :-)
Ich backe gerne unkompliziert und am liebsten mit Sachen, die gerade griffbereit sind. Und wenn dann Ananassaft aus der Dose übrig ist und ich dazu ein Rezept finde in dem alle anderen Zutaten auch noch zufällig im Haus sind, freue ich mich. Die Kids natürlich auch und kaum aus dem Ofen, haben sie bereits einen Teller und einen etwas anderen Namen für den Kuchen parat:




Captain-Jack.gif Fluch der Karibik-Kuchen


Zutaten:
100 g Kokosraspeln
4 Eier
250 g Zucker
200 ml Öl
200 ml Ananassaft
300 g Mehl
1 Tütchen Backpulver
---
100 g Puderzucker
3 EL Ananassaft
---
Margarine für die Form


- Den Backofen auf 200° C (U: 180° C) vorheizen. Eine Kranzform mit 26 oder 28 cm Durchmesser mit Margarine auspinseln.


- Die Kokosraspeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten, auf einen Teller geben und abkühlen lassen.


- In der Zwischenzeit die Eier und den Zucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer dick-cremig rühren. Öl und Saft dazugeben. Das mit Backpulver vermischte Mehl und die Kokosraspeln kurz unterrühren.


- Den Teig in die Form füllen und im unteren Bereich des Ofens ca. 45-50 Minuten backen.


- Nach dem Backen etwas abkühlen lassen. Mit Hilfe eines Messers aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter geben.


- Aus dem Puderzucker und dem Saft einen Guss anrühren und den noch warmen Kuchen damit bestreichen.




Quelle: GU-Rezept

Dienstag, 4. Oktober 2011

Rundum gut

grill_smilies_220.gif  War das nicht ein traumhaftes Wochenende?
Auch wenn ich nicht gänzlich frei hatte, dass Wetter entschädigte alles. 
Abgefackelt habe ich uns auch nicht *halleluja* - wir sind gesund und die Bäuche rund! Zu essen gab es nämlich reichlich, trotzdem habe ich vor Feiertagen immer das Gefühl, nicht ausreichend eingekauft zu haben... 
und ich weiß auch warum:
Meine 'große' Schwester, die auch in Deutschland lebt, rief mich gestern Mittag an, dass sie eigentlich schon zum Mittagessen nebst Freund und zwei ihrer Kindern bei mir sein wollte, um den freien Tag zu genießen.
Na, das nenn ich mal spontan! Wie gut, dass sie mir rechtzeitig Bescheid gibt. 
Das hätte sie ja, aber es wäre um Mitternacht keiner mehr ans Telefon gegangen (zu meiner Entschuldigung muss ich sagen: ich hatte gearbeitet und befand mich wohl gerade in der Koma-Phase).
Ohne Zweifel hätte meine Schwester das Zepter in meiner Küche übernommen, das war mir nun erspart vergönnt geblieben. 
Keine griechische Fress-Orgie und wer den Film: My Big Fat Greek Wedding kennt, weiß wovon ich spreche schreibe. Auch wenn der Film sämtliche Klischees bedient, genauso ticken wir Griechen :-)






Tirosalata


Zutaten:
100 g Feta
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Chili-Flocken oder Chili-Schote - scharf
4 EL griechischer Joghurt
Pfeffer - frisch gemahlen
Paprikapulver - edelsüß


Feta unter fließendem, kalten Wasser abspülen. Mit Küchenpapier abtupfen, in eine Schüssel bröckeln und mit einer Gabel fein zerdrücken. Die Zwiebel sehr fein würfeln, dazugeben. Chili-Flocken oder feingeschnittene frische rote Chili-Schote je nach Schärfebedarf unterrühren. Die abgezogene Knoblauchzehe dazupressen. Mit Joghurt zu einer dicklichen Creme verrühren (möglichst nicht mit dem Pürierstab, die Creme wird sonst matschig).


- Mit frisch gemahlenen Pfeffer und Paprikapulver abschmecken, eventuell noch etwas salzen. Schmeckt sehr gut zu Fleisch (Gyros, Bifteki) oder einfach nur zu Oliven und Fladenbrot.


Montag, 3. Oktober 2011

Von Gas und Glas

Ich bin Balkon-Besitzerin. Schön ist er, etwas überdacht, mit großzügiger Fläche und unverbautem Ausblick. Mir gefällt besonders, dass er vom Wohnzimmer und von der Küche aus begehbar ist. Und direkt daran, links um die Ecke, steht mein Gas-Grill, so'n Teil mit Lava-Steinen. Praktisch... aber mir nicht geheuer - und das zu Recht!
Erst letzte Woche bin ich knapp einer Katastrophe entkommen, nachdem Fett auf einer Alufolie Feuer gefangen hatte *puh* ...das war nicht lustig, die Frisur hatte ich aber vorher schon ;-)
Trotzdem werde ich mich heute wieder todesmutig an den Killer-Grill stellen. Denn ich habe frei und ich habe Fleisch. Und vor allem habe ich Peperonata!
Das letzte Glas wird heute feierlich das Ende der Grill-Saison 2011 als Beilage begleiten.
Wir danken dem Gas-Grill-Gott, dass wir auch dieses Jahr das Dach über unseren Köpfen behalten durften - möge er uns weiterhin gnädig sein! 
AMEN!








Peperonata


Zutaten:
500 g Fleischtomaten
2 Zwiebeln
2 rote Chili-Schoten
500 g Paprika - rot
5 EL Olivenöl
3 Lorbeerblätter
schwarzer Pfeffer - frisch gemahlen
Salz
1 kl. Dose Tomatenmark - 70 g
Thymian, Rosmarin, Oregano - frisch oder getrocknet


- Tomaten kreuzweise einschneiden und in kochendem Wasser kurz blanchieren. Kalt abschrecken und enthäuten. Vierteln, die Stielansätze entfernen, entkernen und klein würfeln.

- Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Chili-Schoten putzen, entkernen und sehr fein schneiden. Die Paprikaschoten waschen, putzen und in Stücke schneiden.

- In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch, Chilis und die Lorbeerblätter darin andünsten. Die Paprikawürfel dazugeben, salzen, pfeffern und 5 Minuten mitbraten. Dann dieTomatenstücke und -mark unterrühren und im geschlossenen Topf bei milder Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen.


- Wenn frische Kräuter verwendet werden, diese waschen, trockenschütteln und fein hacken. Kräuter in den Topf geben und 10 Minuten mitköcheln lassen. Das Kochgut in vorbereitete Gläser füllen, mit Twist-off-Deckel verschließen und 5 Minuten umgedreht stehen lassen. Dunkel und kühl gelagert bis zu 3 Monate haltbar.




  •                                                 Tag der deutschen Einheit 2011


                                                      Geniesst den Tag!!!   

  •                                 



Sonntag, 2. Oktober 2011

Sonntagssüß - ein Gedicht

                   
                             wird heut mit Sonnenlicht begrüßt.
                            Fehlt nur noch Kuchen zu dem Glück,
                               gern mit Apfel ein großes Stück.
                              Doch weil das Wetter ist so heiß,
                               wird aus dem Apfel mal ein Eis!
                      










Apfel-Eis


Zutaten:
150 g Apfel - vorbereitet gewogen
50 g Zucker
2 TL Vanillin-Zucker
Saft einer halben Zitrone
---
170 ml Milch
30 ml Sahne
1 Eigelb


Die geschälten und vom Kerngehäuse befreiten Apfelstücke klein geschnitten mit Zucker, Vanillin-Zucker und Zitronensaft in einen kleinen Topf geben. Zugedeckt in etwa 10 Minuten weich dünsten und anschließend pürieren.


- In einem zweiten Topf die Milch mit der Sahne und dem Eigelb unter ständigem Rühren aufkochen. Durch ein Teesieb zu dem Apfelpüree gießen und verrühren. Im Kühlschrank oder bereits im Tiefkühler etwa 1 Stunde abkühlen lassen.


- Die kalte Masse in die Eismaschine geben und je nach Gerät in ca. 35 Minuten zu Eiscreme rühren.

                                               
                                                   Essen 36-4
                                                  


Die sonntagssüssen Rezepte sammelt heute Katrin *wink* :-)
                     



Samstag, 1. Oktober 2011

"Zurück"

...mein momentaner Ohrflo-wurm :-)





          Flo Mega und S☼nnenschein *♥*... SCHÖNES WOCHENENDE!!!



Freitag, 30. September 2011

Ein Witz

"Das ist mir scheißegal wer dein Vater ist. So lange ich hier angel, latscht hier keiner über's Wasser!"
_


...derartiges trifft mein Humor-Zentrum :-))
Mit angeln habe ich allerdings gar nix am Hut, denn dafür braucht man Zeit und Zeit ist Geld. Beides ist bei mir nie ausreichend vorhanden.


Darum finden bei mir gerne preiswerte und schnelle Gerichte ihren Weg auf meinen Tisch... z. B. Fisch. Vorzugsweise am Freitag, auch wenn die Kids bis vor kurzen noch am liebsten Fischstäbchen auf ihren Tellern hatten. Irgendwann stellte mein Sohn völlig entsetzt fest: "Iiihhh, da ist ja Fisch drin!"
Ja, die Intelligenz hat das Kind von seinem Vater (meine hab ich schließlich noch ;-))


Seitdem darf Fisch auch ohne Panade serviert werden und am liebsten als Ragout mit Kartoffelpüree - die Zubereitung ist schnell und einfach...
praktisch ein Witz!







Fischragout mit Paprika


Zutaten:
1 große Zwiebel
2 rote Paprikaschoten
Öl
200 ml Gemüsebrühe
500 g Kabeljau-Filet
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
2 EL Ajvar - scharf (Paprikamus) 
etwas Schmand


- Die Zwiebel häuten und in feine Streifen schneiden. Paprikaschoten putzen, waschen und klein würfeln.


- In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Zwiebelstreifen und Paprikawürfel darin andünsten. Die Brühe angießen, Ajvar einrühren und die Pfanne mit einem Deckel verschließen. Das Gemüse bei milder Hitze 10-12 Minuten bissfest garen.


- In der Zwischenzeit das Kabeljau-Filet mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Dann in mundgerechte Stücke schneiden und die letzten 5 Minuten zu dem Gemüse in die Pfanne geben.


- Mit Schmand andicken, abschmecken und mit Reis oder Püree servieren. 




Donnerstag, 29. September 2011

Der Osterhase starb im Herbst



Ein Schoko-Hase, der es bis dato geschafft hatte, sich vor einer gefräßigen Teenie-Meute in einem Schrank versteckt zu halten, wurde gestern Opfer eines brutalen Lustmordes. Die Täterin, eine Hausfrau aus Niedersachsen, gestand  unmittelbar nach der Tat: "Ich konnte nicht anders, die Lust auf Süßes hat mich übermannt...". Dabei hielt sie die noch warmen, bis zur Unkenntlichkeit geschmolzenen Überreste, des immer lächelnden Hasen noch in der Hand. Das Strafmaß von mindestens 2 Kg Gewichtszunahme wurde sofort sichtbar verhängt. 
Hella S. verliess den Tatort Küche mit den Worten: "Ich bereue nichts!"







Schoko-Nuss-Brownies


Zutaten:
100 g Schokolade
100 g Butter
100 g Nuss-Nougat-Creme
30 g ganze Haselnusskerne
2 Eier
150 g Zucker
100 g Mehl


- Backofen auf 175° C (U: 160° C) vorheizen. Schokolade und Butter in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen und abkühlen lassen. Die Nuss-Nougat-Creme in die nur noch lauwarme Masse rühren.


- In der Zwischenzeit die Haselnusskerne mit einem Messer grob zerkleinern.


- In einer Rührschüssel die Eier mit einer Gabel verquirlen. Zucker und Mehl mit einem Schneebesen unterrühren.


- Die flüssige Schoko-Butter, sowie die Nuss-Stücke dazugeben und mit dem Schneebesen zu einem Teig verrühren.


- Den Teig in eine kleine Kastenform füllen (wenn keine Silikon-Form verwendet wird, sollte die Form mit Backpapier ausgelegt werden) und auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.


- Nach dem Backen in der Form erkalten lassen, herauslösen und in acht Stücke schneiden.





Mittwoch, 28. September 2011

Grün ist die Hoffnung

Nun ist er vorbei...dabei war er eigentlich gar nicht da, so richtig, hier in Niedersachsen... der Sommer. Vielleicht habe ich ihn auch nur verpasst... einen Moment nicht hingeguckt -zack- weg isser wieder. 
Keine üppigen Kräuter-Kübel auf dem Balkon... dieses Jahr - nix. Was gebraucht wurde, hatte der nette türkische Gemüsehändler... bundweise.
Nur ein einsames Basilikum-Töpfchen stand noch auf der Fensterbank. Die Blätter hingen bereits so tief wie meine Schultern. Es ist Herbst *seufz*, der sich zugegebenermaßen zur Zeit noch mal richtig ins Zeug legt, aber darauf folgt der Winter *grusel*!
Der nächste Sommer kommt *bestimmt* - ich bewahre mir die Hoffnung... in Öl konserviert.



Basilikum-Öl


Zutaten:
35 g Basilikum-Blätter
1-2 Knoblauchzehen
250 ml Olivenöl


 - Die Basilikum-Blätter in ein Sieb geben und 30 Sekunden im kochenden Wasser blanchieren. Unter kaltem Wasser kurz abspülen und gut ausdrücken. Mit dem Knoblauch und 100 ml Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Das restliche Öl unterrühren und in eine saubere verschließbare Glasflasche füllen.


Im Kühlschrank hält sich das Öl mehrere Wochen und verfeinert Salate, Tomate-Mozzarella, Pizza Margherita u. v. m.

Dienstag, 27. September 2011

Zitronenapfel

Diese Sorte war mir nicht bekannt, jedenfalls nicht bewusst, bis mir eine Kollegin einen ganzen Eimer dieser Früchte mitbrachte. Sie waren bereits vom Baum gefallen und wurden von mir dankbar adoptiert. Die Kids waren sich sofort einig: daraus wird Apfelmus.
Nun ist das ja keine große Sache, die unbedingt als Rezept festgehalten werden muss, aber ich klopf mir mal selber auf die Schulter, mit etwas Honig und echter Vanille ist das Mus traumhaft geworden - vielleicht lag es auch am Zitronenapfel!


Apfelmus mit Honig und Vanille


Zutaten:
2 Kg Äpfel
Zitronensaft
100 g Zucker
200 ml Wasser
2 EL Honig
1 Bourbon-Vanilleschote


*die Zutaten sind 'circa' -Angaben. Der Honig war z. B. ein schon kristallisierter Rest aus dem Glas.


- Die Äpfel schälen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Sofort in eine Schüssel mit Wasser legen, dem Zitronensaft beigegeben ist.


- Die Apfelviertel nach und nach aus dem Wasser nehmen und in kleine Stücke direkt in einen großen Topf schneiden. Wasser, Zucker und Honig dazugeben, verrühren und zum Kochen bringen.


- In der Zwischenzeit die Vanilleschote mittig halbieren. Jede Hälfte der Länge nach aufschlitzen und das ausgekratzte Mark, sowie die Schoten, zu den Äpfeln in den Topf geben.


- Alles ca. 15 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen, bis die Apfelstücke weich sind. Die Vanilleschoten-Stücke herausfischen und mit dem Pürierstab die Äpfel zermusen.


- Mit Hilfe eines Trichters das heiße Apfelmus in saubere Gläser mit Twist-off-Deckel füllen und verschlossen für 5 Minuten auf den Kopf drehen.
Oder das Apfelmus abkühlen lassen und in geeignete Behälter gefüllt tiefkühlen.




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