...und damit meine ich ausschließlich das Wetter. Gruselig grau, windig, nass.
Aber ehrlich? Es ist mir schnurzegal... ich sitze warm und trocken!!!
Keiner macht mir den PC streitig *freu*
und ich habe es sogar bis auf den Dachboden geschafft, um die Herbst-Deko zu suchen.
Den Dachboden finde ich richtig schön... der hat was. Es ist nicht so ein alter, verstaubter, mit verborgen geglaubten Schätzen. Nein, er ist ziemlich modern, sauber *hust*, mit rustikalem Holzboden und viel Charme. Trotzdem gelingt es mir jedes Jahr die gerade benötigte Deko nicht zu finden... oder besser gesagt: ich finde sie erst, wenn der Anlass vorbei ist. Brauche ich die Oster-Deko, fällt mir direkt der Stern in die Hände, den ich in der Adventszeit wie bekloppt gesucht habe. Und auf der Suche nach den Keramik-Kürbissen steht da, nicht zu übersehen, der seit Ostern vermisste Porzellan-Hase und grinst mich unschuldig an.
Es ist mir ein Rätsel warum das so ist, aber heute war es anders. Auf Anhieb hatte ich die Sachen, die ich wollte und sie standen rätselhafterweise sogar an der vermuteten Stelle. It's magic!
Das Windlicht in Kastanien-Form war mal ein Geschenk von den Kids vor laaanger, laaanger Zeit *seufz*
Ich mag Kerzenlicht und ich mag gern noch etwas leckeres naschen, wenn ich es mir auf der 'Knautsch' gemütlich mache :-) Der Herbst steht vor der Tür? Ich mach nicht auf!
Mandelmus-Joghurt mit Banane-Granatapfel
Zutaten (Menge nach Bedarf und Belieben):
Joghurt
Honig oder Sirup
etwas Zitronensaft
Mandelmus
---
Banane
Granatapfel-Kerne
- Joghurt nach Geschmack süßen und mit Zitronensaft abschmecken. Mandelmus einrühren.
- Die geschälte Banane in Scheiben schneiden, auf den Joghurt geben und mit den ausgelösten Granatapfel-Kernen bestreuen.
Wer mag, gibt noch angeröstete Mandel-Blättchen obenauf.
Quelle: GU-Rezept
Während sich der Nachwuchs bei Sightseeing und besserem Wetter im Ausland vergnügt, war ich... äh... so schwer beschäftigt
,
dass nur noch wenig Zeit zum Kochen blieb. Und da Linsen von den Kids verschmäht werden, bot sich die Gelegenheit für eine meiner superschnellen Lieblings-Suppen.
Fixe Linse
Zutaten:
Olivenöl
1 rote Zwiebel - gewürfelt
2 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten - geschält u. gehackt - 400 g
200 g rote Linsen
ca. 1/2 L Hühnerbrühe
Pfeffer
Kreuzkümmel
Harissa
---
evtl. Zitrone
evtl. Frühlingszwiebel
- In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Die Knoblauchzehen dazupressen und kurz mitdünsten, bis der Knoblauch zu duften beginnt. Die stückigen Tomaten aus der Dose dazugeben und unterrühren.
- Die Linsen in einem Sieb abspülen und gut abgetropft in den Topf geben. Die Hühnerbrühe angießen und mit Pfeffer und Kreuzkümmel würzen. Zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gelblich und weich sind. Dabei gelegentlich umrühren und evtl. noch etwas Brühe zugießen. Nach Ende der Garzeit mit Harissa abschmecken.
- Die Linsensuppe nach Belieben mit in Ringen geschnittenen Frühlingszwiebeln bestreuen und mit Zitronensaft beträufeln. Dazu passt Sesambrot.
Gestern morgen haben sich beide Kids mit ihren Schulklassen auf Klassen-, bzw. Studienfahrt in die große, weite Welt begeben. Zufällig finden beide Reisen zur gleichen Zeit statt, obwohl sie verschiedene Schulen besuchen.
Und das bedeutet für mich: eine Woche sturmfreie Bude 
...äh

!
Meine Tochter ist bis Freitag in Italien und mein Sohn kommt am Samstag aus England zurück. Tolle Erfahrungen für die Kids - ...und für mich :-))
Hach... ist das komisch! Ich könnte jetzt hier sitzen bleiben, bis mich die Spätschicht ruft oder meine eigenen (und nur meine!) Befindlichkeiten mich hochtreiben.
Oder endlich ins Bett gehen und ausschlafen, bis mich die Spätschicht ruft oder andere (und nur meine!) Befindlichkeiten mich aus den Federn treiben.
Oder nackt durch die Wohnung tanzen ...nee, zu kalt!
Egal was ich ich auch mache... ich werde die Zeit genießen... oder hier sitzen bleiben und auf eine/n Anruf/SMS warten...
Auf der Suche nach einem Dessert-Rezept bin ich über eine Tarte gestolpert, die ich so nicht nachbasteln wollte. Aber den Belag fand ich interessant. Alle Zutaten im Haus... perfekt! Das Mandel-Mus wartete schon länger auf einen Einsatz und Pudding ist dafür ideal - hätte ich nicht gedacht. Und das es jetzt endlich wieder mein Lieblings-KleckerObst gibt, ist überhaupt das Beste an dieser Jahreszeit.
Also ran ans Granatapfel-Massaker und dabei befriedigt feststellen, dass die Liebe zu schwarzer Kleidung unbedingt Vorteile hat (vorausgesetzt: die Haustier-Planung ist abgeschlossen und der langhaarige Sohn hat endlich die Mähne gestutzt ;-)
Vanille-Mandel-Pudding mit Granatapfel-Guss
Zutaten:
1 Tüte Vanille-Pudding zum Kochen
500 ml Milch
40 g Zucker
60 g Mandel-Mus
---
1/2 Granatapfel - Kerne ausgelöst
1 Tütchen heller Tortenguss mit Vanille
2 EL Zucker
125 ml Granatapfel-Sirup
125 ml Wasser
- Das Puddingpulver mit Milch und Zucker nach Packungsanleitung zubereiten. Mandel-Mus unter den noch heißen Pudding rühren und alles in eine Schüssel füllen, abkühlen lassen.
- In der Zwischenzeit die Kerne aus einem halben Granatapfel lösen. Tortenguss mit Zucker, Sirup und Wasser laut Packung zubereiten. Vom Herd nehmen und die Granatapfel-Kerne unterrühren.
- Die Masse auf den Pudding geben und vor dem Verzehr abkühlen lassen.
Wer jetzt Bedenken hat, dass der Granatapfel-Guss zu fest wird, den kann ich beruhigen. Vermutlich liegt es am Sirup oder den Kernen, die obere Masse wird lediglich dicklich. Mich hat das Dessert überzeugt und wird unbedingt wiederholt!
ICH WÜNSCHE EUCH EIN GRANATENSTARKES WOCHENENDE!
Wenn meine Kids so etwas sagen, meinen sie damit nichts Gutes - ähnlich wie: was für ein Mist.
Aber in diesem Fall meine ich meine eingekochte Apfel-Birnen-Grütze, mit der ich Herr Frau über all das geschenkte Obst werden will. Vielen Dank ihr lieben Baum-Besitzer... ich freue mich über die gute Ernte und darüber, dass ihr nicht wisst, was ihr damit machen sollt. Immer her damit!
Sehr gerne lege ich mir einen süßen Vorrat an. Denn mit Joghurt, Eis, Vanille-Pudding oder -Sauce schmeckt das Kompott ganz besonders gut und in NullKommaFix ist ein schnelles Dessert oder eine Zwischenmahlzeit gezaubert.
Obwohl Grütze so gar nicht stimmt (denn dieser Ausdruck steht für "Grobgemahlenes"), nenn ich sie so, weil das Kompott stark an Rote Grütze erinnert, die hier in Nord-Deutschland Kult-Status besitzt.
Apfel-Birnen-Grütze
Zutaten:
200 ml Apfelsaft
200 g Gelierzucker 2:1
1/2 TL Zimt
etwas Vanille-Pulver
1 Prise Kardamom
50 g getrocknete Cranberries
50 g gehackte Mandeln
350 g Äpfel - vorbereitet gewogen
350 g Birnen - vorbereitet gewogen
- Saubere Gläser mit Twist-off-Deckel bereitstellen. In einem großen Topf Apfelsaft, Gelierzucker, Zimt, Vanillepulver und Kardamom miteinander verrühren. Die getrockneten Cranberries (können auch durch Rosinen ersetzt werden) und die gehackten Mandeln dazugeben.
- Die Äpfel und Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleinen Stücken geschnitten direkt in den Topf geben. Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und 3 Minuten sprudelnd weiterkochen lassen.
- Mit Hilfe eines Trichters und einer kleinen Kelle die Grütze randvoll in die Gläser füllen. Mit den Deckeln verschließen und auf diese gedreht 5 Minuten stehen lassen. Haltbarkeit ca. 6 Monate.
An meinem Arbeitsplatz ist in den kommenden Wochen noch richtig Stress angesagt. Wir sind ausgebucht und jede zupackende Hand wird benötigt.
Da kommt dann richtig Freude auf, wenn eine Kollegin sich ihre Auszeit nach Lust und Laune nimmt 
.
Um nicht die Kraft und die gute Laune zu verlieren, muss schnelle, satt- und glücklichmachende Nahrung her - also Pasta e basta!
Spaghetti mit Vanille-Zwiebeln
Zutaten:
2 EL Pinienkerne
250 g Spaghetti - z.B. Vollkorn
1 große rote Zwiebel
Olivenöl
1/2 Vanille-Schote
Salz
Pfeffer - frisch gemahlen
Chili-Flocken
etwas Butter
einige Basilikum-Blätter
Grana Padano oder Parmesan
- Die Pinienkerne in einer kleinen, beschichteten Pfanne anrösten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
- Spaghetti laut Packungsanweisung in reichlich Salzwasser al dente kochen.
- In der Zwischenzeit die Zwiebel häuten, halbieren und in feine Streifen schneiden.
- Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelstreifen bei milder Hitze einige Minuten darin andünsten. Mit einem Messer das Mark aus der Vanille-Schote schaben, samt der Schote in den Topf geben und unterrühren. Eine kleine Kelle von dem Nudelwasser einrühren.
- Die fertigen Spaghetti in einem Sieb abgießen und sofort zu den Vanille-Zwiebeln in den Topf geben. Alles gut durchrühren und mit Salz, Pfeffer und einigen Chili-Flocken abschmecken. Etwas Butter darauf schmelzen lassen.
- Die gewaschenen und etwas kleiner gezupften Basilikum-Blätter kurz vor dem Servieren unterheben. Mit den Pinienkernen und dem gehobelten Hartkäse portionsweise bestreuen.
Quelle: GU-Rezept
Bei Kerstin (Blog: Verboten gut!) habe ich von dieser Aktion gelesen und mich für eine Blog-Eiche entschieden :-)
Wer Kinder hat weiß, dass es selten nur die eigenen sind, die sich in der Wohnung tummeln. Hier chillen ständig irgendwelche Freunde und egal ob XBox-Freak oder puZi (=pubertierende Zicke)... auf Kuchen, Kekse & Co stehen sie alle - die Süßen :-)
Ich backe gerne unkompliziert und am liebsten mit Sachen, die gerade griffbereit sind. Und wenn dann Ananassaft aus der Dose übrig ist und ich dazu ein Rezept finde in dem alle anderen Zutaten auch noch zufällig im Haus sind, freue ich mich. Die Kids natürlich auch und kaum aus dem Ofen, haben sie bereits einen Teller und einen etwas anderen Namen für den Kuchen parat:
Fluch der Karibik-Kuchen
Zutaten:
100 g Kokosraspeln
4 Eier
250 g Zucker
200 ml Öl
200 ml Ananassaft
300 g Mehl
1 Tütchen Backpulver
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100 g Puderzucker
3 EL Ananassaft
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Margarine für die Form
- Den Backofen auf 200° C (U: 180° C) vorheizen. Eine Kranzform mit 26 oder 28 cm Durchmesser mit Margarine auspinseln.
- Die Kokosraspeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten, auf einen Teller geben und abkühlen lassen.
- In der Zwischenzeit die Eier und den Zucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer dick-cremig rühren. Öl und Saft dazugeben. Das mit Backpulver vermischte Mehl und die Kokosraspeln kurz unterrühren.
- Den Teig in die Form füllen und im unteren Bereich des Ofens ca. 45-50 Minuten backen.
- Nach dem Backen etwas abkühlen lassen. Mit Hilfe eines Messers aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter geben.
- Aus dem Puderzucker und dem Saft einen Guss anrühren und den noch warmen Kuchen damit bestreichen.
Quelle: GU-Rezept