Sonntag, 25. September 2011

1001 Nacht

...und noch ein paar Tage dazu mit einem syrischen Mann (siehe gestrigen Post) sind längst Vergangenheit. Ausgel(i)ebt, überlebt und abgehakt. 
Geblieben sind die süssen Erinnerungen (ja, die auch ;-)) an die sirupgetränkten orientalischen Köstlichkeiten.


Dieses Rezept habe ich zwar erst später entdeckt, aber so darf Syrien immer mal wieder an auf meinen Tisch.


Syrische Kataif-Pfannkuchen


Zutaten:


SIRUP:
150 ml Wasser
250 g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
---


TEIG:
150 g Mehl
1 TL Trockenhefe
2 EL Zucker
1 Prise Salz
200 ml warmes Wasser
Öl für die Pfanne
---


FÜLLUNG:
80 g Walnuss-Kerne
4 EL Zucker
2-3 EL Rosenwasser
etwas Zimt


- In einem Topf Wasser, Zucker und Zitronensaft 5 Minuten einkochen lassen.     Sirup beiseite stellen und abkühlen lassen.


- Das Mehl mit der Trockenhefe, Zucker und Salz unter Zugabe des Wassers zu einem Teig verrühren. Diesen abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.


- In der Zwischenzeit die Walnuss-Kerne mit einem Messer zerkleinern. Mit Zucker, Rosenwasser und Zimt vermischen.


- Eine kleine Pfanne mit Öl auspinseln und bei mittlerer Hitze erwärmen. Nach und nach aus dem Teig Pfannkuchen backen, die nicht gewendet werden, sondern nur von einer Seite leicht bräunen sollen. Pfanne zwischendurch immer wieder auspinseln.


- Sofort nach dem Backen den Pfannkuchen aus der Pfanne nehmen, etwas Füllung auf eine Hälfte der Oberseite geben und überklappen. Die Ränder andrücken und mit Sirup beträufelt servieren.


Quelle: GU Rezept 





Samstag, 24. September 2011

Wadamahada

Nein, ich bin nicht mit dem Kopf auf die Tastatur gefallen, sondern mußte an einen alten Witz denken: 


Glatze auf arabisch? Wadamahada (wa(r) da ma(l) ha(ar) da) *brüller*


Wie kam ich eigentlich auf den bekloppten Gedanken? Ach ja...
nach meiner Scheidung war ich drei Jahre mit einem Syrer liiert und mit ihm zog auch die Neugier auf die orientalische Küche ein.
Und das erste Rezept, dass ich seiner Mutter abgeguckt habe (sie sprach leider kein deutsch) war: 


Muhammara


Zutaten:


1 Scheibe Vollkorn-Toastbrot
150 g Walnusskerne
1,5 - 2 EL Tomatenmark
3 EL Granatapfelsirup
1/2 - 1 TL Chiliflocken, scharf
1 TL Kreuzkümmel
1 Prise Salz


Die Toastscheibe rösten, abkühlen lassen, entrinden und klein würfeln.


In einem elektrischen Zerkleinerer die Walnusskerne mit den Toastwürfeln fein zermahlen (eventuell in zwei Schüben). In eine Schüssel geben und mit Tomatenmark, Granatapfelsirup, Chiliflocken und Kreuzkümmel zu einer homogenen Paste verrühren. Mit etwas Salz abschmecken.


Wird mit Fladenbrot gegessen, passt aber auch wunderbar zu Ziegenkäse!



Freitag, 23. September 2011

KOCHEVENT - Herbst vegetarisch


Ich ernähre mich zwar nicht zwingend vegetarisch, komme aber sehr gut ohne Fleisch aus - Frau halt :-)


Beim Stichwort *Herbst* fallen mir spontan einige Rezepte ein, aber bei näherem Hinsehen war davon tatsächlich keins fleischlos.
Lange gegrübelt fiel dann die Entscheidung wie die Blätter vom Baum:


Mein KOCHEVENT-BEITRAG ist eine




Sauerkrautsuppe mit Feta


Zutaten: 

  • 500 g Sauerkraut 

  • - aus der Dose oder Tüte -
2 Zwiebeln
1-2 TL Paprikapulver - edelsüß
800 ml Gemüsebrühe
1 EL Thymian - gerebelt
1 Ecke = 50 g Sahne-Schmelzkäse
100 g Frischkäse
Salz
Pfeffer - frisch gemahlen
100 g Feta

- Sauerkraut in einem Sieb abtropfen lassen, etwas ausdrücken und mit dem Messer kleiner schneiden.

- Die enthäuteten Zwiebeln würfeln und in einem Topf  mit wenig Wasser (ca. EL) andünsten. Sauerkraut dazugeben und etwas mitdünsten lassen.
Das Paprikapulver überstäuben und mit der Brühe ablöschen. 
Alles einmalaufkochen, Thymian unterrühren und bei geschlossenem Deckel und milder Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

- Schmelz- + Frischkäse einrühren und weitere 10 Minuten sanft garen. Mit Salz und Pfeffer würzen und kurz vor dem Servieren den zerbröckelten Feta unter die Suppe rühren.

ANMERKUNG: Auch wenn Sauerkraut und Feta zunächst eine ungewöhnliche Kombination sind, die Suppe schmeckt sehr gut - seid mutig :-)








Liebe Grüße an Franzi und Anna! :-)                

Donnerstag, 22. September 2011

Senf macht dumm

...- kennt ihr auch das Gerücht?
Ihr könnt wieder ausatmen, es stimmt nämlich natürlich nicht *puh*
Cyanogene Senföle, im Übermaß verzehrt, ja... die führen zu Schwachsinnigkeit - kommen aber in Senf gar nicht vor *werhättedasgedacht*.
Die Griechen sollen die Ersten gewesen sein, die ihre Speisen mit Senf würzten.
Auf jeden Fall hat Senf eine verdauungsfördende Wirkung, weil die darin enthaltenen ätherischen Öle den Speichelfluss und somit die Magensaftproduktion anregen. Darüber hinaus wird vermutet, dass die im Senf enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe im Darmtrakt antimikrobielle und krebsvorbeugende Wirkungen haben. (Quelle: inform24.de)


Ich gebe ja gerne mal meinen Senf dazu :-)
... und vor allem mag ich Senf-Eier. Die Kids leider nicht *banausen*, aber das hält mich nicht davon ab, dieses einfache und schmackhafte Gericht immer mal wieder auf den Tisch zu bringen. Sehr gerne mit Spinat *hmmm*




Eier in Senfsauce


Zutaten:
3 EL Butter
2 EL Mehl
125 ml Milch
250 ml Brühe
2-3 EL Senf - z.B. Dijon
Salz, Pfeffer
1 Msp. Piment - gemahlen
---
Eier - wachsweich gekocht


- In einem Topf die Butter schmelzen lassen. Das Mehl dazugeben und mit
  einem Holzlöffel verrühren, etwas anschwitzen. Dann mit dem Schneebesen
  ständig rührend die Milch angießen. Die Brühe dazugießen, alles aufkochen
  und immer wieder umrühren. 


- Den Topf vom Herd nehmen und den Senf einrühren. Mit Salz, Pfeffer und
  Piment abschmecken.


- Die gekochten Eier ohne Schale in die Sauce geben oder halbiert dazu
  servieren. Dazu passen Salzkartoffeln, Püree und Spinat.

Mittwoch, 21. September 2011

Gratulation, Zorra!


7 Jahre kochtopf - Blitz-Blog-Event - Gib ihm Süsses! (Einsendeschluss 30. September 2011)

Ein 7jähriger Blog-Geburtstag *konfettiwerf* verdient nicht nur virtuellen Applaus, sondern auch meine tiefe Bewunderung und Anerkennung! ...und natürlich Kuchen :-)


Mit ♥lichen Wünschen für ein noch sehr langes Blogger-Leben schick ich gerne aus der Ferne süße Grüße!




Chili-Schoko-Streuselkuchen


Zutaten:
235 g Butter - insgesamt
235 g brauner Zucker - insgesamt
5 Eier
1oo g Paniermehl - vorzugsweise selbstgemacht
100 g Haselnüsse - gemahlen
100 g Chili-Schokolade - z.B. Lindt
2 EL + 100 g Mehl
2 EL Kakao
2 TL Backpulver 1 Prise Salz
1 Kastenform 30 cm + Fett zum Ausstreichen


- Die Schokolade raspeln. Backofen auf 195° C (U: 175° C) vorheizen. Die Kastenform einfetten.


- Von der Gesamtmenge Butter + Zucker je 150 g in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer verrühren.


- Die Eier einzeln gut unterrühren.


- Paniermehl, Haselnüsse, 2 EL Mehl, Kakao und 2 TL Backpulver dazugeben, unterrühren und zum Schluß die Schokoraspeln unter den Teig rühren.


- Den Teig in die gefettete Form geben, glattstreichen und auf der zweiten Schiene von unten ca. 25-30 Minuten backen.


- Die restlichen 85 g Butter + Zucker mit den restlichen 100 g Mehl und der Prise Salz zu Krümel verkneten und am besten im Kühlschrank lagern.


- Den Kuchen nach der ersten Backzeit kurz aus dem Ofen nehmen. Die Krümelmasse aus dem Kühlschrank holen und gleichmässig auf dem Kuchen verteilen. Weitere 20 Minuten backen - Stäbchenprobe machen.










Dienstag, 20. September 2011

Herr von Ribbeck

... auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand.



Wer kennt Fontane's Gedicht nicht oder mußte es sogar auswendig lernen, damals in der Schule.
Hängengeblieben ist es bei mir... ich vergesse sooo vieles, wichtiges!... aber kaum seh ich Birnen -zack- da sind sie wieder, die Zeilen in meinem Kopf. 
Und wer ist schuld? Achim Reichel, jawoll! Der hat seinerzeit einen musikalischen Beitrag daraus gemacht mit einem Rhythmus, der wohl mit muss(te) auf meine geistige Festplatte.
Moment mal... das hieße ja, ich kann mir alles merken sobald es eine Melodie hat!? Diese Erkenntnis muss ich mir gleich mal vorsingen, bevor ich sie wieder vergesse und den Einkaufszettel am besten gleich mit...


Apropos Musik... am Sonntag wollte ich eigentlich zum 'Fest der Kulturen'. Dort gab es garantiert nicht nur wunderbare Kost für die Ohren. Aber... nix da... mein Auto litt unter burn-out = Batterie leer. Sonntage eignen sich für solche 'Krankheiten' besonders gut *grrr*
Also erst mal am PC abreagiert und da fand ich ein Rezept, dass ich zwar nicht gesucht, aber dringend gebraucht habe. Die Birnen wollten ja noch verarbeitet werden, ein paar Äpfel bestenfalls gleich mit und das mit Zutaten, die im Haus sind.


Birne-Apfel-Konfitüre ist ja jetzt nicht sooo aufregend, aber in diesem Fall werden Teeblätter mitgekocht (in einem Tee-Ei oder Papierfilter, ich habe einfach Teebeutel genommen).
Das köstliche Ergebnis lässt mich zwar nicht den alten Ribbeck vergessen, aber meine abgewandelte Konfitüren-Version ist jetzt gespeichert :-)





Birne-Apfel-Tee-Konfitüre


Zutaten:
750 g Birnen - vorbereitet gewogen
250 g Äpfel - vorbereitet gewogen
Saft einer Zitrone
500 g Gelierzucker 2:1
2 EL Teeblätter oder 2 Teebeutel*


*ich habe Mango-Limetten-Tee im Teebeutel genommen, 
im Original GU Rezept stand: Earl Grey oder grüner Tee


- Saubere Gläser mit Twist-off-Deckel bereit stellen. Die Birnen und Äpfel schälen, in Viertel schneiden und die Kerngehäuse entfernen. Mit einer Reibe grob raspeln und in einem ausreichend großen Topf  sofort mit Zitronensaft vermischen. Gelierzucker dazugeben und alles gründlich verrühren. 


- Das mit den Teeblättern gefüllte Tee-Ei oder den verschlossenen Papierfilter, bzw. die Teebeutel in die Obstmasse drücken (Teebeutel am besten mit der freien Hand an den Bändern festhalten). Die Masse unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und dabei aufpassen, dass die Teebeutel nicht beschädigt werden.


- Ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und ständig weiterrühren.


- Den Topf vom Herd nehmen, Teebeutel, -ei, oder filter entfernen und die heisse Konfitüre mit Hilfe eines Trichters in die Gläser füllen. Sofort mit den Deckeln verschliessen und auf diese gedreht 5 Minuten stehen lassen.









Montag, 19. September 2011

Dream - Team

Als ich vor zwei Jahren in den jetzigen Betrieb (Großküche) gewechselt bin, wurde mir eine türkische Arbeitskollegin zur Seite gestellt, die mich einweisen sollte. Und es war Liebe auf dem ersten Blick ;-)
Wir haben sehr schnell gemerkt, dass unsere Interessen, vor allem in der Küche, die Gleichen sind. Sie kocht und macht alles mit soviel Hingabe, Liebe und Leidenschaft, ist dabei immer gut gelaunt, aufopfernd und gerecht - sie verdient meinen allerhöchsten Respekt! 
Inzwischen sind wir ein perfekt eingespieltes Team und wir haben gemeinsam schon so manche Veränderung durchgeboxt, was bei unserem konservativen und eher weltfremden Küchenchef nicht immer einfach ist. Aber als er uns erlaubt hat diesen Möhren-Salat, den Hüsniye und ich gleichermaßen aus unserer privaten Küche kannten, ins Programm zu nehmen, wußten wir, da geht noch was...


Und da haben wir den Salat:






Möhren-Salat mit Joghurt


Zutaten:
600 g Möhren, geputzt gewogen
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Salz
4 EL Olivenöl
Pfeffer, frisch gemahlen
200 g Naturjoghurt
Zitronensaft, frisch gepresst
Petersilie - feingehackt
oder getrocknete Minze


- Die Möhren putzen, waschen und raspeln. Die enthäutete Zwiebel klein würfeln. Die Knoblauchzehen abziehen, fein hacken und mit Salz zerreiben.


- Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Den Knoblauch kurz mitdünsten und dann die Möhrenraspeln dazugeben. Bis zur gewünschten Bissfestigkeit kurze Zeit garen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, abkühlen lassen.


- In der Zwischenzeit den Joghurt mit Zitronensaft glattrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Den Möhren-Salat in Schälchen anrichten, den Joghurt daraufgeben und mit feingehackter Petersilie oder getrockneter Minze bestreuen.




Schmeckt u. a. sehr gut zu Lamm-Gerichten.

Sonntag, 18. September 2011

Ein Hund namens Muffin

Ich hatte bisher in meinem Leben drei Hunde: eine ewig sabbernde Deutsche Dogge namens Shiva, einen kräftigen, treu-doofen Rottweiler-Rüden Sam und die sehr alt gewordene Yorki-Diva Debbie.
Mein Bedarf an weißen Schleimspuren und Hundehaaren auf meiner Kleidung (so lange es nichts dunkleres gibt, ist schwarz meine Lieblingsfarbe) ist gedeckt.


Nun hat sich meine Chefin einen Bolonka Zwetna-Welpen gekauft.
Ich gebe zu: zuckersüß! Findet meine Tochter auch und nervt seitdem mit dem Wunsch nach so einem Hund... oder noch kleiner. Wir würden ihn praktisch gar nicht merken, geschweige denn sehen... vermutlich auch nicht, wenn frau sich nach einem langen Arbeitstag wie ein nasser Sack auf's Sofa fallen lässt (*huch* da war doch was... und wo ist der verdammte Köter!?)


Einen Namen weiß sie auch schon: MUFFIN - weil er ja sooo klein und sooo süß ist!


Um der tagelangen Bettelei ein Ende zu setzen, habe ich ihr einen (aus meiner Sicht) grandiosen Vorschlag gemacht: Sie bekommt einen Hund... und zwar als Einweihungsgeschenk für ihre EIGENE Wohnung! Ich back schon mal Muffins...




Saftige Birnen-Muffins


FÜR 12 MUFFINS:

  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • ---
  • 1 Ei
  • 125 g Zucker
  • 1 Tüte Vanillin-Zucker
  • 80 ml Pflanzenöl
  • 250 g Naturjoghurt
  • 250 g Birnen - geschält gewogen
  • ---
  • evtl. Schokolade


  • - Den Backofen auf 180° C (U: 160° C) vorheizen. Ein 12er Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen bestücken.

  • - In einer Schüssel das Mehl mit Backpulver und Natron mischen.

  • - In einer zweiten Schüssel das aufgeschlagene Ei geben und verquirlen. Zucker, Vanillin-Zucker, Öl und Joghurt dazugeben und mit dem Schneebesen verrühren. Die Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke geschnitten direkt in die Schüssel geben und unterrühren. Die Masse zu dem Mehl in der ersten Schüssel gießen und zügig mit dem Schneebesen verrühren bis alle Zutaten feucht sind. Mit einem Löffel gleichmässig auf die Förmchen verteilen und das Blech auf der zweiten Schiene von unten auf das Backrost stellen. 30 Minuten backen.

  • - Nach dem Backen aus der Form heben und erkalten lassen. Nach Belieben mit flüssiger Schokolade garnieren oder mit Puderzucker bestäuben.


  • TIPP: Die Birnen können auch durch anderes Obst, z. B. Äpfel, Bananen oder Mangos ersetzt werden.





Samstag, 17. September 2011

Voller TA(r)TEndrang

Fremdkochen Tartes Fremdkochen... wer macht denn sowas? Na, ICH ...  zu jeder SchandTA(r)T(e) bereit!
Wenn die Huettenhilfe Neues sTARTEt, kann ich doch nicht TA(r)TEnlos zuschauen.
Alin und Sebastian werden jetzt TA(r)T(e)kräftig von Steph unterstützt und wo könnte man nicht besser Rezepte klauen als im KuriosiTARTEnladen, was ich auch gleich TA(r)T(e).
TA(r)T(e)sächlich wurde ich sehr schnell fündig, ein Blick auf die ZuTA(r)TEn und 
TARTARTARTAR.... die KARTOFFEL-ZWIEBEL-TARTE wurde nachgebastelt, allerdings ohne Ziegenkäse. Den habe ich durch einen cremigen Hirtenkäse mit Kräutern ersetzt.


TA(r)T(e)sache ist: Rezepteklau ist eine köstliche StrafTA(r)T(e)!!!






Und wer den Mund zu voll nimmt, muß seinen Worten auch TA(r)Ten folgen lassen! 
Ich ta(r)t es, wie versprochen, mit der LIMETTEN-MASCARPONE-TARTE und habe damit den TA(r)T(e)bestand des Mundraubes erfüllt.






♥lichen Dank an Steph und mipi für die großartigen Rezepte 
und liebe Grüße an die huettenhilfe & Friends :-)

Freitag, 16. September 2011

Unser täglich Brot

...ist im Idealfall frisch und am besten noch selbstgebacken.
Rezepte gibt es unendlich viele dafür. Aber eines lässt mich dann doch immer wieder den Weg zum Bäcker meines Vertrauens ansteuern: die langen Teiggehzeiten. Zeit ist bei mir knapp und dann soll auch noch das von mir garantiert angerichtete Mehl-Chaos beseitigt werden... nix für mich. 


Aber ein Brot-Rezept habe ich auf Lager, dass genauso schnell wie einfach ist: Zutaten mit den Mixer-Knethaken verrühren, mit einer Teigkarte aus der Schüssel in die (Silikon)Form geben und ab damit in den Ofen. Keine Wartezeiten und variabel - für mich perfekt!


Pizza-Brot ist der Hit bei den Kids:





  • Zutaten:
  • 400 ml warmes Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe - 42 g
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Pizza-Gewürz
  • 1,5 TL Salz
  • 500 g Weizen-, oder Dinkelmehl
  • 150 g Käse, z.B. Gouda oder Parmesan

  • - Den Backofen auf 200° C (U: 180° C) vorheizen. Eine Brotbackform (meine ist ca. 34 x 14 cm und aus Silikon) fetten und ausmehlen (bei Silikon entfällt das). Den Käse klein würfeln oder raspeln.

- 400 ml warmes Wasser in eine Rührschüssel geben, die Hefe hineinbröckeln und mit einem Schneebesen rührend auflösen. Das Tomatenmark ebenfalls einrühren. Pizza-Gewürz und Salz dazugeben und mit dem Mixer (Knethaken) das Mehl unterarbeiten. Zwischendurch den Käse unterrühren.

Mit einer Teigkarte (Teigschaber) den Teig aus der Schüssel heben und in die Form geben, gleichmässig verteilen. Sofort in den Ofen geben und auf der zweiten Schiene von unten 55-60 Minuten backen. Nach etwa 5-10 Minuten die Oberfläche der Länge nach mit einem Messer ca. 1 cm tief einschneiden (wichtig!)


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Avjar-Käse-Brot





Zutaten:
400 ml warmes Wasser
1 Würfel Hefe
1,5 TL Salz
2 EL Ajvar - scharf
500 g Mehl
100 g Käse - gerieben

Zubereitung siehe oben - Zutaten dementsprechend austauschen.


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In diesem Brot habe ich einen Teil des Wassers durch Buttermilch ersetzt und getrocknete Kräuter der Provence zugegeben:




Kräuter-Brot





Zutaten:
300 ml warmes Wasser
1 Würfel Hefe
1,5 TL Salz
2 EL Kräuter der Provence - Gewürzmischung
100 ml Buttermilch
500 g Mehl


Den Backofen auf 200° C (U: 180° C) vorheizen. Das warme Wasser in eine Rührschüssel geben und die zerbröckelte Hefe mit einem Schneebesen darin auflösen. Salz und Gewürzmischung dazugeben und die Buttermilch einrühren.


- Das Mehl mit dem Mixer (Knethaken) unterkneten und den Teig mit Hilfe einer Teigkarte in eine kleine gefettete und ausgemehlte Kastenform geben (ich benutze eine Silikonform, da entfällt das einfetten).


- Auf der zweiten Schiene von unten 55 Minuten backen, dabei können die letzten 10 Minuten der Backofen bereits ausgestellt werden. Nach etwa 5-10 Minuten Backzeit das Brot der Länge nach mit einem scharfem Messer einschneiden. Das fertige Brot etwas in der Form auskühlen lassen und dann auf ein Rost gestürzt komplett abkühlen lassen.


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Gestern habe ich eine neue Variante ausprobiert. Aber frau sollte, trotz Multitasking-Fähigkeit, nicht mehrere Dinge auf einmal tun, denn dann passiert das, was mir passiert ist: ich habe die erforderliche Menge für Wasser und Mehl vertauscht. Und obwohl ich das Verhältnis nachträglich verbessert habe, war die innere Brot-Konsistenz etwas klebrig. Das nächste Mal pass ich besser auf, denn geschmacklich ist es TOP!



Scharfer Grieche





Zutaten:
400 ml warmes Wasser
1 Würfel Hefe
1 TL Salz
500 g Mehl
ca. 6 lange eingelegte Peperonis - scharf 
ca. 100 g Feta

Peperonis in Ringe schneiden und Feta grob zerbröckelt unter den Teig rühren - Zubereitung s. Pizza-Brot

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Weitere Zutaten könnten Speckwürfel, Röstzwiebel, Chili, Nüsse, Trockenfrüchte usw. sein.








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