Gestern hatte ich frei... unerwartet und erst am Samstag Abend erfahren. Küchenchef rief an: Plan-Änderung - die vielen Überstunden müssen eh minimiert werden.
Sonntag und ich konnte ausschlafen *yippie!*. Bin natürlich gewohnt früh wach geworden, um mich dann aber noch mal wohlig umzudrehen und eine weitere Runde Traum-Karussell zu drehen.
Und dann beim Aufstehen... S☼NNE. Der Tag machte seinem Namen alle Ehre... und ich mittendrin!
Zeit um sich mal näher im Spiegel zu betrachten und die wachsende Vielzahl grauer Haare und Falten zu entdecken... Sonnenlicht kann auch echt brutal sein *alterfalter*!
Mit einer Gesichts-Operation wollte ich mir den Tag nicht versauen, aber die grauen Fusseln sollten Farbe bekennen und wieder schwarzbraun werden, so wie der schwindende Rest der naturgelockten Pudelfrisur.
Und Trost mußte her... unbedingt *böserspiegel*!
Die Haarfarbe-Einwirkzeit und die darauffolgende Wasch- und Kur-Aktion wurde für die Eis-Produktion sinnvoll genutzt (kalte Kalorien schmeckt frau nicht so raus *raffiniert*).
So, und nun hieß es: zurücklehnen, die Walle-Walle-Mähne *wuhaha* an der warmen Luft trocknen lassen und einen geschickten Bogen um den Ganzkörper-Spiegel machen... *schnurrr*
Cappuccino-Eis
Zutaten:
200 ml Milch
80 g feiner Zucker
2 g löslicher Espresso - Portionsstick
---
150 g Sahne
1 Eigelb
- Die gekühlte Milch in eine Schüssel geben. Zucker und Espressopulver einrühren und auflösen.
- Die Sahne in einem Messbecher mit dem Mixer fast steif schlagen und das Eigelb einrühren. Bei laufendem Mixer Espresso-Milch einlaufen lassen und diese Mischung für ca. 20 Minuten in den Tiefkühler stellen.
- Die gut durchgekühlte Masse noch einmal aufschlagen und dann für ca. 40 Minuten in die laufende Eismaschine geben.
Montag, 26. September 2011
Sonntag, 25. September 2011
1001 Nacht
...und noch ein paar Tage dazu mit einem syrischen Mann (siehe gestrigen Post) sind längst Vergangenheit. Ausgel(i)ebt, überlebt und abgehakt.
Geblieben sind die süssen Erinnerungen (ja, die auch ;-)) an die sirupgetränkten orientalischen Köstlichkeiten.
Dieses Rezept habe ich zwar erst später entdeckt, aber so darf Syrien immer mal wiederan auf meinen Tisch.
Syrische Kataif-Pfannkuchen
Zutaten:
SIRUP:
150 ml Wasser
250 g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
---
TEIG:
150 g Mehl
1 TL Trockenhefe
2 EL Zucker
1 Prise Salz
200 ml warmes Wasser
Öl für die Pfanne
---
FÜLLUNG:
80 g Walnuss-Kerne
4 EL Zucker
2-3 EL Rosenwasser
etwas Zimt
- In einem Topf Wasser, Zucker und Zitronensaft 5 Minuten einkochen lassen. Sirup beiseite stellen und abkühlen lassen.
- Das Mehl mit der Trockenhefe, Zucker und Salz unter Zugabe des Wassers zu einem Teig verrühren. Diesen abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
- In der Zwischenzeit die Walnuss-Kerne mit einem Messer zerkleinern. Mit Zucker, Rosenwasser und Zimt vermischen.
- Eine kleine Pfanne mit Öl auspinseln und bei mittlerer Hitze erwärmen. Nach und nach aus dem Teig Pfannkuchen backen, die nicht gewendet werden, sondern nur von einer Seite leicht bräunen sollen. Pfanne zwischendurch immer wieder auspinseln.
- Sofort nach dem Backen den Pfannkuchen aus der Pfanne nehmen, etwas Füllung auf eine Hälfte der Oberseite geben und überklappen. Die Ränder andrücken und mit Sirup beträufelt servieren.
Quelle: GU Rezept
Geblieben sind die süssen Erinnerungen (ja, die auch ;-)) an die sirupgetränkten orientalischen Köstlichkeiten.
Dieses Rezept habe ich zwar erst später entdeckt, aber so darf Syrien immer mal wieder
Syrische Kataif-Pfannkuchen
Zutaten:
SIRUP:
150 ml Wasser
250 g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
---
TEIG:
150 g Mehl
1 TL Trockenhefe
2 EL Zucker
1 Prise Salz
200 ml warmes Wasser
Öl für die Pfanne
---
FÜLLUNG:
80 g Walnuss-Kerne
4 EL Zucker
2-3 EL Rosenwasser
etwas Zimt
- In einem Topf Wasser, Zucker und Zitronensaft 5 Minuten einkochen lassen. Sirup beiseite stellen und abkühlen lassen.
- Das Mehl mit der Trockenhefe, Zucker und Salz unter Zugabe des Wassers zu einem Teig verrühren. Diesen abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
- In der Zwischenzeit die Walnuss-Kerne mit einem Messer zerkleinern. Mit Zucker, Rosenwasser und Zimt vermischen.
- Eine kleine Pfanne mit Öl auspinseln und bei mittlerer Hitze erwärmen. Nach und nach aus dem Teig Pfannkuchen backen, die nicht gewendet werden, sondern nur von einer Seite leicht bräunen sollen. Pfanne zwischendurch immer wieder auspinseln.
- Sofort nach dem Backen den Pfannkuchen aus der Pfanne nehmen, etwas Füllung auf eine Hälfte der Oberseite geben und überklappen. Die Ränder andrücken und mit Sirup beträufelt servieren.
Quelle: GU Rezept
Samstag, 24. September 2011
Wadamahada
Nein, ich bin nicht mit dem Kopf auf die Tastatur gefallen, sondern mußte an einen alten Witz denken:
Glatze auf arabisch? Wadamahada (wa(r) da ma(l) ha(ar) da) *brüller*
Wie kam ich eigentlich auf den bekloppten Gedanken? Ach ja...
nach meiner Scheidung war ich drei Jahre mit einem Syrer liiert und mit ihm zog auch die Neugier auf die orientalische Küche ein.
Und das erste Rezept, dass ich seiner Mutter abgeguckt habe (sie sprach leider kein deutsch) war:
Muhammara
Zutaten:
1 Scheibe Vollkorn-Toastbrot
150 g Walnusskerne
1,5 - 2 EL Tomatenmark
3 EL Granatapfelsirup
1/2 - 1 TL Chiliflocken, scharf
1 TL Kreuzkümmel
1 Prise Salz
- Die Toastscheibe rösten, abkühlen lassen, entrinden und klein würfeln.
- In einem elektrischen Zerkleinerer die Walnusskerne mit den Toastwürfeln fein zermahlen (eventuell in zwei Schüben). In eine Schüssel geben und mit Tomatenmark, Granatapfelsirup, Chiliflocken und Kreuzkümmel zu einer homogenen Paste verrühren. Mit etwas Salz abschmecken.
Wird mit Fladenbrot gegessen, passt aber auch wunderbar zu Ziegenkäse!
Glatze auf arabisch? Wadamahada (wa(r) da ma(l) ha(ar) da) *brüller*
Wie kam ich eigentlich auf den bekloppten Gedanken? Ach ja...
nach meiner Scheidung war ich drei Jahre mit einem Syrer liiert und mit ihm zog auch die Neugier auf die orientalische Küche ein.
Und das erste Rezept, dass ich seiner Mutter abgeguckt habe (sie sprach leider kein deutsch) war:
Muhammara
1 Scheibe Vollkorn-Toastbrot
150 g Walnusskerne
1,5 - 2 EL Tomatenmark
3 EL Granatapfelsirup
1/2 - 1 TL Chiliflocken, scharf
1 TL Kreuzkümmel
1 Prise Salz
- Die Toastscheibe rösten, abkühlen lassen, entrinden und klein würfeln.
- In einem elektrischen Zerkleinerer die Walnusskerne mit den Toastwürfeln fein zermahlen (eventuell in zwei Schüben). In eine Schüssel geben und mit Tomatenmark, Granatapfelsirup, Chiliflocken und Kreuzkümmel zu einer homogenen Paste verrühren. Mit etwas Salz abschmecken.
Wird mit Fladenbrot gegessen, passt aber auch wunderbar zu Ziegenkäse!
Freitag, 23. September 2011
KOCHEVENT - Herbst vegetarisch

Ich ernähre mich zwar nicht zwingend vegetarisch, komme aber sehr gut ohne Fleisch aus - Frau halt :-)
Beim Stichwort *Herbst* fallen mir spontan einige Rezepte ein, aber bei näherem Hinsehen war davon tatsächlich keins fleischlos.
Lange gegrübelt fiel dann die Entscheidung wie die Blätter vom Baum:
Mein KOCHEVENT-BEITRAG ist eine
Sauerkrautsuppe mit Feta
Zutaten:
- 500 g Sauerkraut
- - aus der Dose oder Tüte -
1-2 TL Paprikapulver - edelsüß
800 ml Gemüsebrühe
1 EL Thymian - gerebelt
1 Ecke = 50 g Sahne-Schmelzkäse
100 g Frischkäse
Salz
Pfeffer - frisch gemahlen
100 g Feta
- Sauerkraut in einem Sieb abtropfen lassen, etwas ausdrücken und mit dem Messer kleiner schneiden.
- Die enthäuteten Zwiebeln würfeln und in einem Topf mit wenig Wasser (ca. 2 EL) andünsten. Sauerkraut dazugeben und etwas mitdünsten lassen.
Das Paprikapulver überstäuben und mit der Brühe ablöschen.
Alles einmalaufkochen, Thymian unterrühren und bei geschlossenem Deckel und milder Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Das Paprikapulver überstäuben und mit der Brühe ablöschen.
Alles einmalaufkochen, Thymian unterrühren und bei geschlossenem Deckel und milder Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.
- Schmelz- + Frischkäse einrühren und weitere 10 Minuten sanft garen. Mit Salz und Pfeffer würzen und kurz vor dem Servieren den zerbröckelten Feta unter die Suppe rühren.
ANMERKUNG: Auch wenn Sauerkraut und Feta zunächst eine ungewöhnliche Kombination sind, die Suppe schmeckt sehr gut - seid mutig :-)
Donnerstag, 22. September 2011
Senf macht dumm
...- kennt ihr auch das Gerücht?
Ihr könnt wieder ausatmen, es stimmtnämlich natürlich nicht *puh*
Cyanogene Senföle, im Übermaß verzehrt, ja... die führen zu Schwachsinnigkeit - kommen aber in Senf gar nicht vor *werhättedasgedacht*.
Die Griechen sollen die Ersten gewesen sein, die ihre Speisen mit Senf würzten.
Auf jeden Fall hat Senf eine verdauungsfördende Wirkung, weil die darin enthaltenen ätherischen Öle den Speichelfluss und somit die Magensaftproduktion anregen. Darüber hinaus wird vermutet, dass die im Senf enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe im Darmtrakt antimikrobielle und krebsvorbeugende Wirkungen haben. (Quelle: inform24.de)
Ich gebe ja gerne mal meinen Senf dazu :-)
... und vor allem mag ich Senf-Eier. Die Kids leider nicht *banausen*, aber das hält mich nicht davon ab, dieses einfache und schmackhafte Gericht immer mal wieder auf den Tisch zu bringen. Sehr gerne mit Spinat *hmmm*
Eier in Senfsauce
Zutaten:
3 EL Butter
2 EL Mehl
125 ml Milch
250 ml Brühe
2-3 EL Senf - z.B. Dijon
Salz, Pfeffer
1 Msp. Piment - gemahlen
---
Eier - wachsweich gekocht
- In einem Topf die Butter schmelzen lassen. Das Mehl dazugeben und mit
einem Holzlöffel verrühren, etwas anschwitzen. Dann mit dem Schneebesen
ständig rührend die Milch angießen. Die Brühe dazugießen, alles aufkochen
und immer wieder umrühren.
- Den Topf vom Herd nehmen und den Senf einrühren. Mit Salz, Pfeffer und
Piment abschmecken.
- Die gekochten Eier ohne Schale in die Sauce geben oder halbiert dazu
Ihr könnt wieder ausatmen, es stimmt
Cyanogene Senföle, im Übermaß verzehrt, ja... die führen zu Schwachsinnigkeit - kommen aber in Senf gar nicht vor *werhättedasgedacht*.
Die Griechen sollen die Ersten gewesen sein, die ihre Speisen mit Senf würzten.
Auf jeden Fall hat Senf eine verdauungsfördende Wirkung, weil die darin enthaltenen ätherischen Öle den Speichelfluss und somit die Magensaftproduktion anregen. Darüber hinaus wird vermutet, dass die im Senf enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe im Darmtrakt antimikrobielle und krebsvorbeugende Wirkungen haben. (Quelle: inform24.de)
Ich gebe ja gerne mal meinen Senf dazu :-)
... und vor allem mag ich Senf-Eier. Die Kids leider nicht *banausen*, aber das hält mich nicht davon ab, dieses einfache und schmackhafte Gericht immer mal wieder auf den Tisch zu bringen. Sehr gerne mit Spinat *hmmm*
Eier in Senfsauce
Zutaten:
3 EL Butter
2 EL Mehl
125 ml Milch
250 ml Brühe
2-3 EL Senf - z.B. Dijon
Salz, Pfeffer
1 Msp. Piment - gemahlen
---
Eier - wachsweich gekocht
- In einem Topf die Butter schmelzen lassen. Das Mehl dazugeben und mit
einem Holzlöffel verrühren, etwas anschwitzen. Dann mit dem Schneebesen
ständig rührend die Milch angießen. Die Brühe dazugießen, alles aufkochen
und immer wieder umrühren.
- Den Topf vom Herd nehmen und den Senf einrühren. Mit Salz, Pfeffer und
Piment abschmecken.
- Die gekochten Eier ohne Schale in die Sauce geben oder halbiert dazu
servieren. Dazu passen Salzkartoffeln, Püree und Spinat.
Mittwoch, 21. September 2011
Gratulation, Zorra!
Ein 7jähriger Blog-Geburtstag *konfettiwerf* verdient nicht nur virtuellen Applaus, sondern auch meine tiefe Bewunderung und Anerkennung! ...und natürlich Kuchen :-)
Mit ♥lichen Wünschen für ein noch sehr langes Blogger-Leben schick ich gerne aus der Ferne süße Grüße!
Chili-Schoko-Streuselkuchen
Zutaten:
235 g Butter - insgesamt
235 g brauner Zucker - insgesamt
5 Eier
1oo g Paniermehl - vorzugsweise selbstgemacht
100 g Haselnüsse - gemahlen
100 g Chili-Schokolade - z.B. Lindt
2 EL + 100 g Mehl
2 EL Kakao
2 TL Backpulver 1 Prise Salz
1 Kastenform 30 cm + Fett zum Ausstreichen
- Die Schokolade raspeln. Backofen auf 195° C (U: 175° C) vorheizen. Die Kastenform einfetten.
- Von der Gesamtmenge Butter + Zucker je 150 g in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer verrühren.
- Die Eier einzeln gut unterrühren.
- Paniermehl, Haselnüsse, 2 EL Mehl, Kakao und 2 TL Backpulver dazugeben, unterrühren und zum Schluß die Schokoraspeln unter den Teig rühren.
- Den Teig in die gefettete Form geben, glattstreichen und auf der zweiten Schiene von unten ca. 25-30 Minuten backen.
- Die restlichen 85 g Butter + Zucker mit den restlichen 100 g Mehl und der Prise Salz zu Krümel verkneten und am besten im Kühlschrank lagern.
- Den Kuchen nach der ersten Backzeit kurz aus dem Ofen nehmen. Die Krümelmasse aus dem Kühlschrank holen und gleichmässig auf dem Kuchen verteilen. Weitere 20 Minuten backen - Stäbchenprobe machen.
Dienstag, 20. September 2011
Herr von Ribbeck
... auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand.
Wer kennt Fontane's Gedicht nicht oder mußte es sogar auswendig lernen, damals in der Schule.
Hängengeblieben ist es bei mir... ich vergesse sooo vieles, wichtiges!... aber kaum seh ich Birnen -zack- da sind sie wieder, die Zeilen in meinem Kopf.
Und wer ist schuld? Achim Reichel, jawoll! Der hat seinerzeit einen musikalischen Beitrag daraus gemacht mit einem Rhythmus, der wohl mit muss(te) auf meine geistige Festplatte.
Moment mal... das hieße ja, ich kann mir alles merken sobald es eine Melodie hat!? Diese Erkenntnis muss ich mir gleich mal vorsingen, bevor ich sie wieder vergesse und den Einkaufszettel am besten gleich mit...
Apropos Musik... am Sonntag wollte ich eigentlich zum 'Fest der Kulturen'. Dort gab es garantiert nicht nur wunderbare Kost für die Ohren. Aber... nix da... mein Auto litt unter burn-out = Batterie leer. Sonntage eignen sich für solche 'Krankheiten' besonders gut *grrr*
Also erst mal am PC abreagiert und da fand ich ein Rezept, dass ich zwar nicht gesucht, aber dringend gebraucht habe. Die Birnen wollten ja noch verarbeitet werden, ein paar Äpfel bestenfalls gleich mit und das mit Zutaten, die im Haus sind.
Birne-Apfel-Konfitüre ist ja jetzt nicht sooo aufregend, aber in diesem Fall werden Teeblätter mitgekocht (in einem Tee-Ei oder Papierfilter, ich habe einfach Teebeutel genommen).
Das köstliche Ergebnis lässt mich zwar nicht den alten Ribbeck vergessen, aber meine abgewandelte Konfitüren-Version ist jetzt gespeichert :-)
Birne-Apfel-Tee-Konfitüre
Zutaten:
750 g Birnen - vorbereitet gewogen
250 g Äpfel - vorbereitet gewogen
Saft einer Zitrone
500 g Gelierzucker 2:1
2 EL Teeblätter oder 2 Teebeutel*
*ich habe Mango-Limetten-Tee im Teebeutel genommen,
im Original GU Rezept stand: Earl Grey oder grüner Tee
- Saubere Gläser mit Twist-off-Deckel bereit stellen. Die Birnen und Äpfel schälen, in Viertel schneiden und die Kerngehäuse entfernen. Mit einer Reibe grob raspeln und in einem ausreichend großen Topf sofort mit Zitronensaft vermischen. Gelierzucker dazugeben und alles gründlich verrühren.
- Das mit den Teeblättern gefüllte Tee-Ei oder den verschlossenen Papierfilter, bzw. die Teebeutel in die Obstmasse drücken (Teebeutel am besten mit der freien Hand an den Bändern festhalten). Die Masse unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und dabei aufpassen, dass die Teebeutel nicht beschädigt werden.
- Ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und ständig weiterrühren.
- Den Topf vom Herd nehmen, Teebeutel, -ei, oder filter entfernen und die heisse Konfitüre mit Hilfe eines Trichters in die Gläser füllen. Sofort mit den Deckeln verschliessen und auf diese gedreht 5 Minuten stehen lassen.
Wer kennt Fontane's Gedicht nicht oder mußte es sogar auswendig lernen, damals in der Schule.
Hängengeblieben ist es bei mir... ich vergesse sooo vieles, wichtiges!... aber kaum seh ich Birnen -zack- da sind sie wieder, die Zeilen in meinem Kopf.
Und wer ist schuld? Achim Reichel, jawoll! Der hat seinerzeit einen musikalischen Beitrag daraus gemacht mit einem Rhythmus, der wohl mit muss(te) auf meine geistige Festplatte.
Moment mal... das hieße ja, ich kann mir alles merken sobald es eine Melodie hat!? Diese Erkenntnis muss ich mir gleich mal vorsingen, bevor ich sie wieder vergesse und den Einkaufszettel am besten gleich mit...
Apropos Musik... am Sonntag wollte ich eigentlich zum 'Fest der Kulturen'. Dort gab es garantiert nicht nur wunderbare Kost für die Ohren. Aber... nix da... mein Auto litt unter burn-out = Batterie leer. Sonntage eignen sich für solche 'Krankheiten' besonders gut *grrr*
Also erst mal am PC abreagiert und da fand ich ein Rezept, dass ich zwar nicht gesucht, aber dringend gebraucht habe. Die Birnen wollten ja noch verarbeitet werden, ein paar Äpfel bestenfalls gleich mit und das mit Zutaten, die im Haus sind.
Birne-Apfel-Konfitüre ist ja jetzt nicht sooo aufregend, aber in diesem Fall werden Teeblätter mitgekocht (in einem Tee-Ei oder Papierfilter, ich habe einfach Teebeutel genommen).
Das köstliche Ergebnis lässt mich zwar nicht den alten Ribbeck vergessen, aber meine abgewandelte Konfitüren-Version ist jetzt gespeichert :-)
Birne-Apfel-Tee-Konfitüre
Zutaten:
750 g Birnen - vorbereitet gewogen
250 g Äpfel - vorbereitet gewogen
Saft einer Zitrone
500 g Gelierzucker 2:1
2 EL Teeblätter oder 2 Teebeutel*
*ich habe Mango-Limetten-Tee im Teebeutel genommen,
im Original GU Rezept stand: Earl Grey oder grüner Tee
- Saubere Gläser mit Twist-off-Deckel bereit stellen. Die Birnen und Äpfel schälen, in Viertel schneiden und die Kerngehäuse entfernen. Mit einer Reibe grob raspeln und in einem ausreichend großen Topf sofort mit Zitronensaft vermischen. Gelierzucker dazugeben und alles gründlich verrühren.
- Das mit den Teeblättern gefüllte Tee-Ei oder den verschlossenen Papierfilter, bzw. die Teebeutel in die Obstmasse drücken (Teebeutel am besten mit der freien Hand an den Bändern festhalten). Die Masse unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und dabei aufpassen, dass die Teebeutel nicht beschädigt werden.
- Ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und ständig weiterrühren.
- Den Topf vom Herd nehmen, Teebeutel, -ei, oder filter entfernen und die heisse Konfitüre mit Hilfe eines Trichters in die Gläser füllen. Sofort mit den Deckeln verschliessen und auf diese gedreht 5 Minuten stehen lassen.
Montag, 19. September 2011
Dream - Team
Als ich vor zwei Jahren in den jetzigen Betrieb (Großküche) gewechselt bin, wurde mir eine türkische Arbeitskollegin zur Seite gestellt, die mich einweisen sollte. Und es war Liebe auf dem ersten Blick ;-)
Wir haben sehr schnell gemerkt, dass unsere Interessen, vor allem in der Küche, die Gleichen sind. Sie kocht und macht alles mit soviel Hingabe, Liebe und Leidenschaft, ist dabei immer gut gelaunt, aufopfernd und gerecht - sie verdient meinen allerhöchsten Respekt!
Inzwischen sind wir ein perfekt eingespieltes Team und wir haben gemeinsam schon so manche Veränderung durchgeboxt, was bei unserem konservativen und eher weltfremden Küchenchef nicht immer einfach ist. Aber als er uns erlaubt hat diesen Möhren-Salat, den Hüsniye und ich gleichermaßen aus unserer privaten Küche kannten, ins Programm zu nehmen, wußten wir, da geht noch was...
Und da haben wir den Salat:
Möhren-Salat mit Joghurt
Zutaten:
600 g Möhren, geputzt gewogen
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Salz
4 EL Olivenöl
Pfeffer, frisch gemahlen
200 g Naturjoghurt
Zitronensaft, frisch gepresst
Petersilie - feingehackt
oder getrocknete Minze
- Die Möhren putzen, waschen und raspeln. Die enthäutete Zwiebel klein würfeln. Die Knoblauchzehen abziehen, fein hacken und mit Salz zerreiben.
- Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Den Knoblauch kurz mitdünsten und dann die Möhrenraspeln dazugeben. Bis zur gewünschten Bissfestigkeit kurze Zeit garen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, abkühlen lassen.
- In der Zwischenzeit den Joghurt mit Zitronensaft glattrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Den Möhren-Salat in Schälchen anrichten, den Joghurt daraufgeben und mit feingehackter Petersilie oder getrockneter Minze bestreuen.
Schmeckt u. a. sehr gut zu Lamm-Gerichten.
Inzwischen sind wir ein perfekt eingespieltes Team und wir haben gemeinsam schon so manche Veränderung durchgeboxt, was bei unserem konservativen und eher weltfremden Küchenchef nicht immer einfach ist. Aber als er uns erlaubt hat diesen Möhren-Salat, den Hüsniye und ich gleichermaßen aus unserer privaten Küche kannten, ins Programm zu nehmen, wußten wir, da geht noch was...
Und da haben wir den Salat:
Möhren-Salat mit Joghurt
Zutaten:
600 g Möhren, geputzt gewogen
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Salz
4 EL Olivenöl
Pfeffer, frisch gemahlen
200 g Naturjoghurt
Zitronensaft, frisch gepresst
Petersilie - feingehackt
oder getrocknete Minze
- Die Möhren putzen, waschen und raspeln. Die enthäutete Zwiebel klein würfeln. Die Knoblauchzehen abziehen, fein hacken und mit Salz zerreiben.
- Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Den Knoblauch kurz mitdünsten und dann die Möhrenraspeln dazugeben. Bis zur gewünschten Bissfestigkeit kurze Zeit garen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, abkühlen lassen.
- In der Zwischenzeit den Joghurt mit Zitronensaft glattrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Den Möhren-Salat in Schälchen anrichten, den Joghurt daraufgeben und mit feingehackter Petersilie oder getrockneter Minze bestreuen.
Schmeckt u. a. sehr gut zu Lamm-Gerichten.
Sonntag, 18. September 2011
Ein Hund namens Muffin
Ich hatte bisher in meinem Leben drei Hunde: eine ewig sabbernde Deutsche Dogge namens Shiva, einen kräftigen, treu-doofen Rottweiler-Rüden Sam und die sehr alt gewordene Yorki-Diva Debbie.
Mein Bedarf an weißen Schleimspuren und Hundehaaren auf meiner Kleidung (so lange es nichts dunkleres gibt, ist schwarz meine Lieblingsfarbe) ist gedeckt.
Nun hat sich meine Chefin einen Bolonka Zwetna-Welpen gekauft.
Ich gebe zu: zuckersüß! Findet meine Tochter auch und nervt seitdem mit dem Wunsch nach so einem Hund... oder noch kleiner. Wir würden ihn praktisch gar nicht merken, geschweige denn sehen... vermutlich auch nicht, wenn frau sich nach einem langen Arbeitstag wie ein nasser Sack auf's Sofa fallen lässt (*huch* da war doch was... und wo ist der verdammte Köter!?)
Einen Namen weiß sie auch schon: MUFFIN - weil er ja sooo klein und sooo süß ist!
Um der tagelangen Bettelei ein Ende zu setzen, habe ich ihr einen (aus meiner Sicht) grandiosen Vorschlag gemacht: Sie bekommt einen Hund... und zwar als Einweihungsgeschenk für ihre EIGENE Wohnung! Ich back schon mal Muffins...
Saftige Birnen-Muffins
FÜR 12 MUFFINS:
Mein Bedarf an weißen Schleimspuren und Hundehaaren auf meiner Kleidung (so lange es nichts dunkleres gibt, ist schwarz meine Lieblingsfarbe) ist gedeckt.
Nun hat sich meine Chefin einen Bolonka Zwetna-Welpen gekauft.
Ich gebe zu: zuckersüß! Findet meine Tochter auch und nervt seitdem mit dem Wunsch nach so einem Hund... oder noch kleiner. Wir würden ihn praktisch gar nicht merken, geschweige denn sehen... vermutlich auch nicht, wenn frau sich nach einem langen Arbeitstag wie ein nasser Sack auf's Sofa fallen lässt (*huch* da war doch was... und wo ist der verdammte Köter!?)
Einen Namen weiß sie auch schon: MUFFIN - weil er ja sooo klein und sooo süß ist!
Um der tagelangen Bettelei ein Ende zu setzen, habe ich ihr einen (aus meiner Sicht) grandiosen Vorschlag gemacht: Sie bekommt einen Hund... und zwar als Einweihungsgeschenk für ihre EIGENE Wohnung! Ich back schon mal Muffins...
Saftige Birnen-Muffins
FÜR 12 MUFFINS:
- 250 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- ---
- 1 Ei
- 125 g Zucker
- 1 Tüte Vanillin-Zucker
- 80 ml Pflanzenöl
- 250 g Naturjoghurt
- 250 g Birnen - geschält gewogen
- ---
- evtl. Schokolade
- - Den Backofen auf 180° C (U: 160° C) vorheizen. Ein 12er Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen bestücken.
- - In einer Schüssel das Mehl mit Backpulver und Natron mischen.
- - In einer zweiten Schüssel das aufgeschlagene Ei geben und verquirlen. Zucker, Vanillin-Zucker, Öl und Joghurt dazugeben und mit dem Schneebesen verrühren. Die Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke geschnitten direkt in die Schüssel geben und unterrühren. Die Masse zu dem Mehl in der ersten Schüssel gießen und zügig mit dem Schneebesen verrühren bis alle Zutaten feucht sind. Mit einem Löffel gleichmässig auf die Förmchen verteilen und das Blech auf der zweiten Schiene von unten auf das Backrost stellen. 30 Minuten backen.
- - Nach dem Backen aus der Form heben und erkalten lassen. Nach Belieben mit flüssiger Schokolade garnieren oder mit Puderzucker bestäuben.
- TIPP: Die Birnen können auch durch anderes Obst, z. B. Äpfel, Bananen oder Mangos ersetzt werden.
Samstag, 17. September 2011
Voller TA(r)TEndrang
Fremdkochen... wer macht denn sowas? Na, ICH ... zu jeder SchandTA(r)T(e) bereit!Wenn die Huettenhilfe Neues sTARTEt, kann ich doch nicht TA(r)TEnlos zuschauen.
Alin und Sebastian werden jetzt TA(r)T(e)kräftig von Steph unterstützt und wo könnte man nicht besser Rezepte klauen als im KuriosiTARTEnladen, was ich auch gleich TA(r)T(e).
TA(r)T(e)sächlich wurde ich sehr schnell fündig, ein Blick auf die ZuTA(r)TEn und
TARTARTARTAR.... die KARTOFFEL-ZWIEBEL-TARTE wurde nachgebastelt, allerdings ohne Ziegenkäse. Den habe ich durch einen cremigen Hirtenkäse mit Kräutern ersetzt.
TA(r)T(e)sache ist: Rezepteklau ist eine köstliche StrafTA(r)T(e)!!!
Und wer den Mund zu voll nimmt, muß seinen Worten auch TA(r)Ten folgen lassen!
Ich ta(r)t es, wie versprochen, mit der LIMETTEN-MASCARPONE-TARTE und habe damit den TA(r)T(e)bestand des Mundraubes erfüllt.
♥lichen Dank an Steph und mipi für die großartigen Rezepte
und liebe Grüße an die huettenhilfe & Friends :-)
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